Der KfT (Klub für Terrier) ist der einzige Verein für West Highland White Terrier, der dem VDH (Verband für das deutsche Hundewesen) angeschlossen ist.

Wegen eigener trauriger Erfahrung bei dem Kauf unserer ersten Hündin war für mich klar, falls ich jemals züchten sollte, dann nur nach den Bestimmungen des KfT.

Es liegt alleine in der Verantwortung des Menschen, ob gesunde und wesensfeste Hunde gezüchtet werden. Leider gibt es genug verantwortungslose Menschen, die aus reiner Geldgier regelrechte "Produktionsstätten" betreiben.

Hier wird weder auf den korrekten Rassestandard, noch auf die Zuchttauglichkeit der Hunde Rücksicht genommen. Beispielsweise werden keine rassespezifischen Pflichtuntersuchungen durchgeführt, dadurch können sich evtl. vorhandene Erkrankungen weiter vererben. Desweiteren werden erforderliche Zuchtpausen für Hündinnen oftmals nicht eingehalten und sie dienen regelrecht als Gebärmaschinen.

Kaufinteressenten merken dies oftmals am Kaufpreis für einen Welpen. Es hört sich zwar verlockend an, wenn ich einen Westie für ca. 500 EUR erwerben kann, jedoch muss man davon ausgehen, dass dieser Hund das gleiche grausame Schicksal erlitten haben könnte, wie die unten stehende Geschichte widerspiegelt.

Im Rahmen meiner Mitgliedschaft im Kft habe ich dessen Regeln und Bestimmungen anerkannt und werde nach bestem Wissen und Gewissen nach diesen züchten.

Ich hoffe, dass Ihnen unsere Seiten vermitteln konnten, welch eine große Rolle unsere Hunde in unserem Leben eingenommen haben.

Mein Ziel ist es gesunde, wesensfeste und dem Rassestandard entsprechende Hunde zu züchten. Sie sollen - wie unsere Hunde auch - für ihre neuen Familien treue Begleiter sein und mit ihnen gemeinsam sehr viele schöne Jahre verbringen.

Keine Hunde vom Massenzüchter oder Händler

Traurige Wahrheit

In dem Stall ist es dunkel und kalt. Mein Name ist "Hund", ich bin 4 Jahre alt und hier in der Dunkelheit geboren. Um den Hals trage ich eine viel zu enge Kette mit der Nummer 286 und lebe in Zwinger Nr. 5, direkt neben meiner Mutter. Gegenüber lebt meine Tante, hinter mir höre ich meine Schwester bellen. Ach, irgendwie sind wir hier alle miteinander verwandt. Ich bin seit fast 60 Tagen schwanger und bekomme zum 7. Mal Babys. Den Stall habe ich noch nie verlassen. Grünes Gras und Sonnenlicht kenne ich nur aus den Erzählungen meiner Mutter. Mein Magen grummelt - ich habe solch einen Hunger! Hoffentlich bekommen wir heute Abend noch ein wenig Brot.

Ein paar Tage später…

In der Nacht sind meine Welpen zur Welt gekommen. Hineingeboren in die Dunkelheit und Kälte. 5 kleine Welpen liegen auf dem kalten Boden und ich versuche sie mit meinem ausgemergelten Körper warm zu halten. Ein kleines Mädchen bewegt sich nicht mehr. Ich stupse sie mit meiner Nase an, aber sie hat die ersten Stunden leider nicht überlebt. Die anderen Welpen drängen sich an die Milchbar - viel Milch habe ich nicht und so haben meine kleinen Babys genau so viel Hunger, wie ich auch.

Da kommt der Mann und schaut in meinen Zwinger. Wortlos nimmt er mir das tote Welpenbaby weg und wirft es achtlos in einen Eimer. Ich krieche zu meinen anderen Babys zurück und lege mich schützend über sie. Ich bekomme ein paar Scheiben Brot hingeworfen, welche ich gierig verschlinge. Dann schließt sich die Tür und ich bin mit meinen Babys wieder alleine.

Fünf Wochen später…

Die Tür wird aufgerissen und vor Schreck springe ich in die Ecke. Der Mann greift nach meinen Babys und trägt sie alle weg. Ich fange laut an zu bellen und will meine Kinder verteidigen. Da spüre ich einen harten Tritt in meinen Bauch. Ich werde in die Ecke geschleudert und als ich wieder klar schauen kann, sind meine Babys weg. Wieder hat man sie mir alle genommen! Immer und immer wieder das Gleiche! Traurig lege ich mich in die Ecke und rieche den Babygeruch, der langsam verfliegt. Mein Gesäuge wird immer härter und heißer - es tut weh und ich spüre deutlich die Stelle, wo mich der Stiefel getroffen hat. Ich wimmere leise vor mich hin - wo sind meine Babys. Sie müssen doch noch trinken, mein Gesäuge tut so weh. Aber ich bin wieder alleine in der Dunkelheit und Kälte.

Mir wird es abwechselnd heiß und kalt. Matt liege ich in der Ecke. Das Fieber lässt mich schütteln und ich denke besorgt an meine Babys. Wie es ihnen wohl gehen mag? Haben sie es jetzt warm und hell? In Gedanken versunken schlafe ich ein.

Ein paar Stunden später kommt der Mann und schaut in den Zwinger. "Hey, holt mal die Schubkarre, hier ist eine tot."